Vorgehen bei vermutetem Fehler

Bei einer „Fehlervermutung“ wird ein Informations- und Massnahme-Vorgehen gestartet:

  • Bürgschaftsgenossenschaft
    • Aufforderung direkt an das Kreditnehmer-Unternehmen zur Stellungnahme oder Berichtigung
    • Information der betreffenden Bank
      • Verbunden mit dem Hinweis, dass ohne Berichtigung innert 90 Tagen eine Strafanzeige gegen den Kreditnehmer erfolge
  • Bank
    • Information des Kreditnehmers und Aufforderung zur vollständigen oder teilweisen Rückzahlung des Kredits, unter Ansetzung einer angemessenen Frist zur Berichtigung
    • Recht der Bank gestützt auf Ziffer 8 der Kreditvereinbarung, die Kreditvereinbarung jederzeitig mit sofortiger Wirkung zu kündigen, und zwar aus
      • regulatorischen Gründen (zB GwG-Verletzung)
      • rechtlichen Gründen (zB Verletzung der Kreditvereinbarung)
  • Kreditnehmer
    • Bezahlt der Kreditnehmer den Kredit je nach Berichtigungsmöglichkeit ganz oder teilweise zurück?
    • Je nach Situation ist der weitere Verlauf individuell
  • Kein Berichtigungsbedarf
    • Kann der Fehler nicht bestätigt werden, ist die Kreditvereinbarung nicht zu berichtigen und die Bürgschaftsgenossenschaft von der Bank entsprechend zu informieren.

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